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Mega Man 7 ist ein Spiel für das SNES, welches am 24. März 1995 erstmals in Japan erschien. Noch im gleichen Jahr kam Mega Man 7 auch nach Europa. Developer, sowie Publisher stellt Capcom dar. 2004 wurde das Spiel dann noch einmal mit der Mega Man Anniversary Collection auf der GameCube neu veröffentlicht.

Handlung

Man erinnert sich: Am Ende von Mega Man 6 gelang es Mega Man endlich, Dr. Wily festzunehmen und einzubuchten, die Welt war wieder sicher, aber nicht für lange: Dr. Wily hat daran gedacht, das sein Plan die Welt zu beherrschen scheitern könnte und bereitet einen Notfall-Plan vor: Nach einiger Zeit wurden in einem geheimen Labor acht Robotmaster aus ihrem Tiefschlaf erweckt, machten sich auf die Suche nach ihrem Erschaffer und befreiten ihn schließlich aus seinem Gefängnis. Also macht sich Mega Man zum siebten Mal auf den Weg, Dr. Wily das Handwerk zu legen. Außerdem tauchen noch der mysteriöse Roboter Bass und sein Wolfroboter Treble auf, die anscheinend ihre eigenen Pläne verfolgen.

Gameplay

Dieses mal stellen sich Mega Man Freeze Man, Junk Man, Burst Man, Cloud Man, Spring Man, Turbo Man, Shade Man und Slash Man in den Weg, wobei man, wie bei den Gameboy-Teilen, zunächst vier Robotmaster besiegen muss (Freeze Man, Junk Man, Burst Man, Cloud Man), dann einen Zwischenlevel bewältigen und schließlich die letzten vier (Spring Man, Turbo Man, Shade Man und Slash Man) erledigen, bevor es in Dr. Wily's Festung geht.

Das Gameplay bleibt größtenteils das gleiche: Mega Man schießt, springt, rutscht und läuft durch die Level, besiegt am Ende den Robotmaster und erhält dessen Waffe. Neu sind die Schrauben, die man in den Levels findet: Diese lassen sich gegen Energietanks und Upgrades umtauschen (ähnlich den P-Chips in Mega Man IV und V für den Gameboy). Desweiteren kann man u.a. noch Protomans Schild, Robotervogel Beat sowie den aus Mega Man 6 bekannten Super Adapter (das Jetpack) finden, der sich sogar noch aufrüsten lässt. Diese Gegenstände sind allesamt gut versteckt und erfordern manchmal das Suchen und Benutzen von alternativen Routen durch die Levels, um sie zu finden. Die Steuerung hat sich fast überhaupt nicht verändert, außer, dass man jetzt mit den L und R Knöpfen (wie auch bei Mega Man X) durch die Waffen wechseln kann, was viel Zeit spart, da man nicht immer in Menü wechseln muss. Die Level sind wieder sehr abwechslungsreich, so muss man z.B. in Spring Mans Stage dauernd darauf achten, dass man von den überall vorhandenen Sprungfedern nicht gegen die Stacheln in der Decke geschleudert wird, oder in Cloud Mans Stage auf das Wetter achten, damit man versteckten Plattformen erkennt und somit nicht in die Tiefe fällt.

Grafisch ist Mega Man 7 vor allem eins: Bunt. Außerdem ist alles ziemlich groß, egal ob Gegner, Gegenstände oder Mega Man selbst (der irgendwie ziemlich grimmig guckt). Die Gegner sind abwechslungsreich gestaltet und auch die Hintergründe sind gut. Soundtechnisch ist alles in Ordnung: Abwechslungsreiche Melodien, die nicht nerven und endlich neue Soundeffekte. Gameplaymäßig haben die minimalen, aber sinnvollen Änderungen der Serie gut getan, die Idee mit den Eintauschen der Schrauben ist sehr sinnvoll und das Finden der ganzen Upgrades erfordert das mehrmalige Besuchen der Levels. Ansonsten behält Mega Man 7 die altbekannte Qualität der Serie bei.

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